Dienstag, 5. August 2014

Die Liebe?

Seit 3 Tagen versuche ich nun diesen Post zu schreiben. Seit 3 Tagen überschlagen sich die Worte, Gedanken und Überlegungen.
Es sollte eigentlich um die menschlichen Beziehungen gehen, also die Beziehungen, die wir Menschen untereinander haben und darüber, was sie mit uns machen.
So manche Beziehung inspiriert und bereichert uns und unser Leben, aber so manche beeinflusst uns negativ und kann uns gar zerstören.
Ich wollte über die Liebe zu sich selbst aber auch zu anderen Menschen schreiben. Aber ich pack es einfach nicht.
Wie stark muss eine Liebe sein, in der man sich erniedrigen und demütigen läßt? Wie stark der Hass, so etwas zu tun? Wie sehr muss man sich selbst hassen, um sich für seinen eigenen Willen zu zerstören? Wie viel Berechnung steckt in dieser Liebe? Kann Liebe überhaupt berechnend sein oder hat sie sich dabei schon längst verabschiedet, wir handeln nur vermeintlich in ihrem Namen?
Aber ist es nicht so, dass Liebe Verletzungen, welcher Art auch immer, nie zulassen würde? Wohin hat sie sich also versteckt, wenn sie dies trotzdem zuläßt?


Ich weiß es nicht, ich finde keine Antworten auf diese Fragen. Ich weiß nur, und vielleicht täuscht mich da auch mein Blick durch die rosarote Brille, dass Liebe, egal ob nun zu sich selbst oder zu einem anderen Menschen, niemals der Grund sein sollte, sein kann, zerstörerisch und egoistisch zu handeln.
Schon die Beatles sangen: „All you need is love...“ und recht haben sie. Alles was wir brauchen, ist Liebe. Beschützende, wärmende, verständnisvolle Liebe, gepaart mit Toleranz und Offenheit.


Ja, das ist es, was ich mir in dieser Zeit von Herzen wünsche.

Donnerstag, 31. Juli 2014

Werbung

Kurz und knapp heute:

Es ist soweit, seit heute läuft meine Werbung auf www.xtme.de . Ich bin echt gespannt, was passieren wird.
Freu mich aber jetzt schon tierisch!

Nachtrag:
So viele Bücher wie heute, habe ich noch nie verkauft. Kann ruhig so weiter gehen! ;-) 

Mittwoch, 30. Juli 2014

Restart

Neubeginn

Es ist soweit. Ich habe gestern angefangen, meinen neuen Roman zu schreiben. Ich freu mich auf´s Schreiben, auch wenn ich weiß, dass wieder eine Unmenge Arbeit auf mich zukommt. Aber he, ich bin glücklich, dass ich die Möglichkeiten habe, meine Phantasie zu beleben und meinen Gedanken einen Raum bieten kann. Ich weiß nicht, was bei dieser neuen Reise herauskommt, aber ich freue mich. Ja, wie ein kleines Kind bin ich ganz kribbelig und aufgeregt. Es geht los! Es geht endlich wieder los. Die Worte fließen, die Finger springen über Tastatur und das nicht, weil ich irgendwelche langweiligen, juristischen Texte schreiben muss. Nein, meine Figuren erwachen endlich zum Leben, dürfen atmen, schreien und fluchen - und weiß Gott, das wird heftig - lieben und hassen. Sie dürfen sich anfeinden, sich gegenseitig unterstützen oder einfach nur einen Kurzen zusammen trinken und betrunken über die Welt sinnieren. Die Grundidee steht, die Location ebenfalls, die Protagonisten erhalten langsam menschliche Tiefe, die Handlung an Fahrt.

Das ist aber nicht der einzige Grund, der mich nervös auf meinem Stuhl hin und her rutschen läßt. Nein, ab morgen läuft eine Werbeaktion und ich bin echt, wirklich echt gespannt, was passieren wird. Bleiben die Verkaufszahlen im Keller, steigen sie in akzeptable Höhen? Ich weiß es nicht. Überhaupt ist die Veröffentlichungsprozedur spannend und aufregend. Mir ist das alles neu, ich lerne dazu, lese viel und informiere mich - im Netz. Na wo denn sonst? Ich probiere aus und warte mal gespannt ab.
Aber ich will andererseits nicht jeden Tag Stunden damit verbringen, mich um die Marketingoptimierung zu kümmern. Dafür habe ich echt keine Zeit. Es wäre sicherlich nötig, keine Frage. Aber ich möchte mir das nicht aufhalsen. Ich will schreiben, Phantasiewelten erschaffen und Figuren die Möglichkeit des Lebens geben. (und dabei geht es nicht um Fantasy!!) Es bleibt aber auch nicht zu vergessen, dass  auch mich die alltäglichen Verpflichtungen des Lebens immer wieder einholen und auf den Boden der Tatsachen zurückbringen.
Hier ist mal das Bannerbild, welches ihr ab morgen auf  www.xtme.de finden werdet. ;-)


 Mal schauen, ich werde am Ende der Aktion berichten.

Donnerstag, 17. Juli 2014

Neues Terrain betreten

Nun zu einem erfreulichen Thema, ich schreib das in einem separaten Post, damit die positive Stimmung nicht wieder umkippt. ;-)

Ich bin auf einer Reise. Eine Reise mit unbekanntem Ziel und ungewissen Ausgang. Ich weiß nicht, was mich erwarten wird und doch freu mich, wie ein kleines Kind über den Besuch auf der Kirmes. Ich bin gespannt und aufgeregt. Alles ist so neu und spannend, dass ich es kaum aushalten kann und immer wieder die Statistik überprüfe und aktualisiere.
Super, wieder ein Buch verkauft. Toll. Ich freu mich. Über jedes einzelne Buch. Ich habe soviel Kraft, Energie, Zeit und Liebe in dieses "Baby" gesteckt, dass ich freudig juchzte, wenn sich die Kurve nach oben bewegt. Ja, na klar, eine 5-Sterne Bewertung hebt die Stimmung um ein vielfaches. Da schreibt es sich gleich viel leichter am nächsten Roman.
Die Tage sind ja schließlich vollgepackt mit Ideen, Anekdoten und Geschichten. Die Menschen vollbringen unglaubliches. Im Positiven, wie im Negativen. Daraus Geschichten zu basteln, ist meine Welt. Die Welten verschmelzen auf einmal und die Finger hauen in die Tasten, dass ich kaum mit dem Denken hinterher komme. ;-) Aber zum Glück gibts ja Rechtschreibprogramme.

Ich weiß, ich stehe am Beginn. Mein kleines Köfferchen ist gepackt und vielleicht muss ich mir irgendwann einen großen Koffer zulegen. Es wäre mir eine Freude. Und ein lang gehegter Traum würde in Erfüllung gehen.

Also ich bin dann mal weg... :-)

Entschlossen und zweifelnd

Was bin ich froh, dass endlich mal einer den Mund aufgemacht und die Missstände angeprangert hat. Okay, der Einwand, warum ich es nicht selbst viel früher getan habe, ist berechtigt, doch dann möchte ich nur mit dem Spruch antworten: Die Hand, die einen füttert, beißt man nicht.

Und doch grüble ich, was kann ich preisgeben, was offen darlegen? Welche Ungerechtigkeiten laut in die Welt hinausschreien, welche lieber wortlos hinunterschlucken?
Wieviel muss man überhaupt hinnehmen, ohne sich selbst zu verraten? Wieviel Demütigungen kann man jeden Tag aushalten, ohne daran kaputt zu gehen? Ich weiß es nicht, ich spüre nur, dass es an der Zeit ist, die Veränderungen anzunehmen, zu beschleunigen und voranzutreiben. Mit voller Kraft. Vielleicht spielt mein unerschütterlicher Idealismus eine entscheidennde Rolle, aber ich sehe es einfach nicht ein, mein Leben nach den diktierenden Regeln anderer zu leben. Ich sehe es nicht mehr ein, mich Tag für Tag zu verbiegen und zu verstecken. Ich sehe es nicht mehr ein, Intrigen und Verleumdungen kampflos hinzunehmen.
Ich bin dabei, den Glauben an einige Menschen zu verlieren und wenn er erst einmal verloren gegangen ist, wird er den Weg auch nicht wieder zurückfinden.
Schade, dabei war ich immer mit Herzblut dabei.

Dienstag, 8. Juli 2014

Vom Sand in deinen Schuhen

Es ist vollbracht.
Was bin ich aufgeregt. Gestern habe ich den Schritt gewagt und mein erstes Buch veröffentlicht. Hochgeladen auf Amazon ist es ab sofort erhältlich und dieser ganze Vorgang ist irre spannend.
Was ich aber zugeben muss, es ist doch nicht so einfach, wie es immer heißt. Klar, wenn man irgendwann sein 20. Buch veröffentlich hat, weiß man auch wie es funktioniert. Aber beim ersten ist doch alles neu.
Es gibt einiges zu beachten und im Vorfeld auch entsprechend einzustellen. Wenn man sich aber in Ruhe und mit Hilfe damit auseinandersetzt, klappt es auch ganz gut.

Hier mal der Link zum Buch: (das hört sich soooo unglaublich an)

Vom Sand in deinen Schuhen

Viel Spaß!

Und ja, es gibt dieses Buch vorerst nur als ebook. Aber an einer "Papierausgabe" wird schon gearbeitet. ;-)

Freitag, 27. Juni 2014

"Sorry" seems to be the hardest word

Die Buddhisten glauben ja, dass die Misstaten aus dem hiesigen Leben im nächsten Leben bestraft werden. Schlecht fürs Karma, so manche üble Nachrede, Intrige oder Beleidigung.
Ich frag mich wirklich, was in so manchem Mitmenschen vor sich geht. Ist das Bedenken auf den eigenen Vorteil so ausschlaggebend für Handlungen, die wir nur kopfschüttelnd entgegen nehmen und akzeptieren können. Ist der Respekt zu Hause geblieben, wenn wir im Supermarkt an der Kasse stehen? Fühlt sich der Kunde plötzlich als etwas „Besseres“? Oder sind wir nicht alle Menschen, so unterschiedlich wir auch aussehen mögen? Kann ich hinnehmen, dass ich beleidigt werde, nur weil ich eine Arbeitskleidung trage?
Frage: Müssen wir das hinnehmen und lautlos schlucken?
Oder ist die Motivation eine ganz andere? Das vermeintliche Rächen an unbeteiligten Mitmenschen, die gar nichts damit zu tun haben. Machen wir uns denn nicht eigentlich alle lächerlich?
Der Mensch ist das einzige Lebewesen, welches in der Lage ist, seine Mitmenschen zu quälen, zu schikanieren und demütigen. Und das ganz ohne Reue. Wir sind in der Lage, uns selbst zu einem Abschaum zu degradieren. Aber das tun wir doch dann mit vollem Bewusstsein. Wir stehen neben uns, haben aber nicht die Möglichkeit, die einzusehen und einzugestehen.
„Verzeih mir“, „Vergib mir bitte“ scheinen auf einmal unerreichbare Worte zu sein.
Verdammt! Wo sind wir nur hingekommen, dass Liebe und Gemeinschaft sich zu Hass und Wut wandeln und warum tun wir uns so leicht damit, diese Wut auch an anderen auszulassen? Was fällt uns eigentlich ein?
Jeder war doch schon einmal wütend, auf jemanden, auf etwas, auf sich. Wie wenig Selbstbeherrschung beherrscht der Mensch denn noch, wenn er sich nicht in der Lage befindet, diese Wut zu kontrollieren? Wie wenig beherrscht der Mensch noch Regulierungsmechanismen? Und wie einfach lässt er sich von seiner Wut treiben und beeinflussen?


„Es tut mir leid!“
Vier einfache Worte, die doch so manches Mal schwer über die Lippen gehen oder vollends im Halse stecken bleiben. Und dennoch kann ich nur ermutigen und flehen: Probiert es aus! Diese simplen Worte können euch eine Welt eröffnen, die ihr mit Hass, Wut und Zerstörung eingerissen habt. Und es ist doch so einfach über seinen eigenen Schatten zu springen.
Denkt an das große Ganze. Auch wenn sich das nun idiotisch anhört. Was euch im Moment Befriedigung beschert, kann euch im nächsten Augenblick die Hölle auf Erden bereiten. Seid ihr bereit dafür oder besinnt ihr euch auf die Liebe und Harmonie? Zählt nur das eigene Ego oder empfindet ihr auch etwas für eure Mitmenschen?


Mensch, wir sind doch alle gleich, du, ich, alle. Jetzt benehmt euch auch mal wie normale Menschen!!! Das ist ja nicht zum aushalten!


Sorry, aber das musste jetzt mal sein.